Vera Cruz

Vera Cruz

Zu den Abenteurern und Glücksrittern, die 1866 aus den USA nach Mexiko strömen, gehört auch der ehemalige Südstaaten-Oberst Benjamin Trane. Er hat seine Ideale im Bürgerkrieg verloren; in Mexiko will er sich von einer der kämpfenden Parteien für gutes Geld anwerben lassen. Die gleiche Absicht hat auch Joe Erin, den Trane im Grenzgebiet kennenlernt. Erin ist ein Gauner, wie er im Buche steht, dennoch findet Trane Gefallen an ihm.

In einem kleinen Dorf befreien sie die junge Mexikanerin Nina aus den Händen zudringlicher Strolche. Nun versuchen sowohl General Ramirez als auch der Marquis de Labordere, ein Gefolgsmann des Kaisers Maximilian, die US-Amerikaner für sich zu gewinnen. Da der Marquis mehr zu bieten hat, schließen sie sich der kaiserlichen Partei an.

In Mexiko-Stadt ist Kaiser Maximilian sehr beeindruckt von den Schießkünsten der beiden. Er bietet ihnen 500 000 Dollar, wenn sie die Gräfin Duvarre mit einer Kavallerie-Eskorte sicher nach Vera Cruz bringen. Trane und Erin bleibt nicht lange verborgen, warum Maximilian so besorgt um die Gräfin ist: In ihrer Kutsche ist Gold im Wert von drei Millionen Dollar versteckt; damit sollen in Europa Hilfstruppen für den Kaiser angeworben werden.

Die Gräfin hat jedoch insgeheim längst beschlossen, sich mit dem Schatz abzusetzen. Als sie merkt, dass Trane und Erin das Gleiche vorhaben, erklärt sie sich bereit, mit ihnen zu teilen. Keiner der drei traut fortan den anderen über den Weg.

Bewertung

0,0   0 Stimmen