Unterwegs bei Sachsens Nachbarn

Unterwegs bei Sachsens Nachbarn

LänderporträtD  

'Die schönen Dinge dürfen nicht von der Welt verschwinden', sagt der betagte Herr mit dem weißen Haar und öffnet die Tür zu seinem fast 200 Jahre alten Umgebindehaus. Josef Morawec ist Prager, aber dieses Haus im Schluckenauer Zipfel hütet und behütet er, wie auch den Brunnen in der Nähe und die kleine Kapelle am Wegrand. Moderatorin Beate Werner hat sich auf die Reise gemacht in den nördlichsten Teil Böhmens, der zwischen Sebnitz und Seifhennersdorf tatsächlich wie ein Zipfel ins Sächsische hineinragt, und noch viele dieser 'schönen Dinge' hat: verträumte Häuser, stille Wälder, wildromantische Flusstäler und zahllose Kreuze, Kreuzwege und Kapellen. Beate Werner lässt sich vom Flusslauf der Kirnitzsch leiten und erlebt auf dem Weg zu deren Quelle gastfreundliche Menschen und abenteuerliche Begebenheiten. Warum die Gegend einst schwarzer Winkel genannt wurde, wie sie zum schärfsten Ort Böhmens kam, warum malerische Sandsteinfelsen zum Ort des Grauens wurden und wer außer Hundemädchen Megi noch aus der Kirnitzsch-Quelle trinken darf, erzählt sie in der Sendung.

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