Unser Papa, das Genie

Unser Papa, das Genie

Im neuen Heim der Familie Stern herrscht Chaos. Papa Julius ist zwar ein genialer Physiker, fürs Alltagsmanagement aber nicht zu gebrauchen, was seine mit Job und Kindererziehung überlastete Frau Ulrike zunehmend aufbringt. Kleinigkeiten wie Renovierungsarbeiten, Verwandtenbesuche, Ehekrach weiten sich zur handfesten Krise aus. Und dann entdeckt Julius auch noch das Geheimnis des Beamens ... Julius Stern (Friedrich von Thun) hat es als Astrophysiker zu internationalem Renommee gebracht. Quantenmechanische Probleme erledigt er mit links und seine Studien zur Verbesserung der Relativitätstheorie flößen selbst seinem Berliner Institutschef Clemens Winkelmann (Charles Brauer) Hochachtung ein. Aber wie viele Genies ist der gute Julius extrem zerstreut, also im Alltag nur bedingt einsatzfähig. Eine Tatsache, die seine Kinder Paul (Lars Steinhöfel) und Lisa, genannt 'Sternchen' (Isabel Bongard), mild amüsiert, seine ebenfalls berufstätige, reichlich überlastete Frau Ulrike (Simone Thomalla) aber zur Verzweiflung treibt. Als die Familie ein neues Haus bezieht, schlägt Ulrikes Dauerstress in eine offene Krise um. Während über die patente Frau Renovierungsarbeiten, eine überraschende Beförderung und noch überraschendere Verwandtenbesuche hereinbrechen, zieht sich Julius wieder einmal mit seinen Messgeräten ins Labor zurück, vergisst Verabredungen und Termine. Als er seine Tochter nach einem Schulausflug auf dem Bahnhof stehen lässt, platzt Ulrike der Kragen Sie setzt ihren Mann vor die Tür. Die Interventionen von Julius' kleinkriminellem Bruder Zacharias (Ingo Naujoks) und Ulrikes Mutter (Ruth Maria Kubitschek) tragen nicht dazu bei, die Situation zu entspannen. Vom allgemeinen Wahnsinn scheint schließlich sogar die Materie selbst ergriffen: Im Hause Stern verschwinden Gegenstände - um an den unmöglichsten Orten wieder aufzutauchen. Ein wirklich 'außergewöhnliches Phänomen', das sich nur so erklärten lässt: Julius hat, ohne es zu wissen, das Prinzip der Teleportation entdeckt - 'beam me up, Scotty!'.

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