Traumseen der Schweiz

Traumseen der Schweiz

Im Frühling zeigen sich die schönsten Seen der Schweiz von ihrer besten Seite: Ob am Silsersee im Engadin oder an der Riviera des Genfersees, der Mensch lebt im Einklang mit der Natur.

In aufwendigen Landschaftsbildern erzählt der Film von Menschen, die an Schweizer Traumseen im Wechsel der vier Jahreszeiten leben. Die Seen sind Heimat und Kraftort für sie. Der Vierwaldstättersee etwa hilft dem Fotografen Armin Grässl bei einem Verlust.

Für den Fischer Henri Champier ist der Genfersee sein Auskommen. Der Geologe Flavio Anselmetti forscht tief unten im Silsersee nach einer Naturkatastrophe.

Vom Gipfel des Pilatus oberhalb von Luzern erinnert die Form des Vierwaldstättersees mit den gewaltigen Seebecken an das Schweizer Kreuz. Die Landschaft ist durchtränkt von Sagen und Legenden - und berühmt für den Mythos von Wilhelm Tell. Der südliche Teil des Vierwaldstättersees nennt sich Urnersee. Seine fjordartigen Ufer sind die Lieblingsmotive des Fotografen Armin Grässl. Als sein kleiner Sohn starb, zog der Tiroler sieben Jahre lang mit seinem Boot auf den See.

Die Reuss ist ein Zubringer des Urnersees. Als Geschenk bringt der Fluss Geröll aus dem Gotthardmassiv, ein gefundenes Fressen für die "Kompanie". Der gigantische Schwimmbagger ist ein Stahlungeheuer mit unstillbarem Hunger nach Sand und Kies. Eingebettet in eines der höchst gelegenen Täler Europas liegt der Silsersee. Es ist der Arbeitsplatz von Flavio Anselmetti. Den Geologen interessieren römische Altäre, die tief vergraben in einer alten Schlammschicht aus Seewasser am Ufer gefunden wurden. Vermutlich hat ein Tsunami die Altäre dort hin gespült. Anselmetti geht dem Mysterium auf den Seegrund.

Schwester Monja von den Schönstätter Marienschwestern lebt in einem Kloster oberhalb des Walensees. Da ihr Bruder in jungen Jahren ertrank, dauerte es lange, bis sie das Wasser und die Wellen des Sees wieder genießen konnte.

Montreux liegt am Genfersee und ist sowohl für die Schweiz als auch für Frankreich der größte See des Landes. Aber als Berufsfischer darf Henri-Daniel Champier die Landesgrenze nach Frankreich nicht überschreiten. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt der 62-jährige eine der letzten Fischereien.

Von Montreux aus erreicht man das malerische Nyon mit dem Schiff in knapp 90 Minuten. Im Hafenbecken des kleinen Städtchens dümpeln die Jachten, und draußen auf dem offenen Genfersee trainiert die legendäre Segeljacht "Alinghi". Die Französin Coraline Jonet ist Teil der Crew und ist begeistert von den ideale Segelbedingungen des Genfersees. Es gibt nicht nur einen Wind, sondern je nach Wetterlage verschiedene.

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