Tod auf dem Meer

Tod auf dem Meer

Für eine Gruppe von jungen Leuten wird ein Tauchausflug zum Albtraum: Nachdem sie im Meer eine Leiche entdeckt haben, setzen sie durch eine Unachtsamkeit ihr eigenes Boot in Brand. Als ein Frachter auftaucht, wähnen sich die Schiffbrüchigen gerettet, werden jedoch Zeugen eines Mordes durch die Besatzung des Schiffes. Also verstecken sie sich heimlich an Bord, um dann Hilfe zu holen. Aber die Crew entdeckt die blinden Passagiere, und es beginnt ein Kampf ums nackte Überleben. Die junge Fotografin Sara (Silke) hat sich vor der Küste Senegals zu einem Tauchausflug angemeldet. Nach ihrer Ankunft lernt sie Victor (Adrià Collado) und seine schwangere Frau Thaïs (Diana Lázaro) kennen, die sie begleiten werden. Kurz bevor die drei mit dem einheimischen Jungen Drui als Bootsführer aufbrechen, schließen sich ihnen noch die jugendlichen Draufgänger Ivás (Unax Ugalde) und Edgar (Andrés Gertrudix) an. Während des Ausflugs sind diese dann gerade auf dem ersten Tauchgang, als die anderen plötzlich eine Leiche im Wasser entdecken. In der Aufregung kommt es zu einem Unfall, das kleine Holzboot fängt Feuer, und kurze Zeit später treiben die sechs Schiffbrüchigen ohne Verpflegung und Hilfsmittel auf dem offenen Meer. Als vor allem die schwangere Thaïs schon ihre Kräfte zu verlieren scheint, sichten sie ein Frachtschiff und schwimmen in dessen Richtung. Doch die Freude über ihre vermeintliche Rettung schlägt in pures Entsetzen um, als sie beobachten, dass vor ihren Augen ein Mann ermordet und dann über Bord geworfen wird. Da ihnen keine andere Möglichkeit bleibt, klettern die sechs heimlich an Bord und verstecken sich unter Deck. Nun sind sie zwar dem Tod durch Ertrinken entgangen, können sich aber keinesfalls in Sicherheit wähnen. Die einzige Chance ist offenbar, irgendwie an das Funkgerät zu kommen, um Hilfe zu verständigen. Schließlich entscheidet sich Victor, mit der Besatzung Kontakt aufzunehmen, um an deren Menschlichkeit zu appellieren. Tatsächlich sitzt er bald dem charismatischen Kapitän (Lluis Homar) gegenüber.

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