Thirteen Days

Thirteen Days

Mit seinem atmosphärischen, hoch spannenden Politthriller im Doku-Drama-Stil bewies Regisseur Roger Donaldson ("No Way Out - Es gibt kein Zurück", "Getaway") erneut sein gutes Händchen für Genre-Stoffe mit dem gewissen Etwas - in diesem Fall historisch grundiert: Die 13 Tage der Kubakrise brachten die Menschheit an den Rand eines Dritten Weltkrieges und wurden von Drehbuchautor David Self ("Road to Perdition") zu einer konzentrierten, packenden Situationsstudie aus Sicht der amerikanischen Seite verdichtet. Self und Donaldson verschrieben sich einer totalen Authentizität und ließen sogar überlieferte Originalaufnahmen aus dem Weißen Haus mit ins Drehbuch einfließen. Das Ergebnis: ein fesselndes, angenehm unpatriotisches Stück zum Thema Kalter Krieg, das mit Kevin Costner ("Der mit dem Wolf tanzt", "Bodyguard") und Bruce Greenwood ("Super 8", "Star Trek: Into Darkness") eine charismatische Besetzung aufweist.

Bewertung

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