Tatorte der Reformation: Verfolgt in Genf
Verfolgt in Genf: Vor 500 Jahren ist ein junger Mann auf der Flucht. Einmal muss er sich sogar aus einem Fenster abseilen, um seinen Häschern zu entkommen. Er wird vom französischen König wegen seines Glaubens verfolgt, muss sich verstecken und nutzt Decknamen wie Martinus Lucanius und Charles d'Espeville. Sein richtiger Name: Johannes Calvin. Zuflucht findet der Reformator schliesslich in Genf. Hier lebt er bis zu seinem Tod und versucht aus der Stadt eine Art «evangelisches Rom» zu machen. Später heisst es, der einstige Glaubensflüchtling Calvin habe später selbst zur Verfolgung Andersgläubiger angestiftet. Wie wurde aus dem Gejagten ein Glaubenstyrann?