Tahiti, Tattoo und die Stars der Südsee

Tahiti, Tattoo und die Stars der Südsee

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Die Inselwelt Französisch-Polynesiens ist eine traumhafte Enklave mitten in der Südsee. Einmal im Jahr hat diese scheinbar der Realität entrückte Region die Welt zu Gast. Zum härtesten Paddelrennen kommen jedes Mal fast 2.000 Athleten an das paradiesische Ende der Welt. Die polynesischen Paddler sind das neue Gesicht der Inseln, auf denen sie wie Popstars gefeiert werden. Das zeigt, wie alte Stammesregeln sich hin und wieder modernen Einflüssen beugen.
Die Entdeckungsreise beginnt bei den Menschen des Landes - genauer gesagt auf ihnen. Die Haut der Polynesier erzählt ihre Geschichten von Geburt, Tod, Heirat oder Leid. Es ist kaum einer unter ihnen, der keine Tätowierung trägt. Die Jungs der ersten tahitianischen Rockband namens Tikahiri sind die Wilden, die Unangepassten, die bunten Vögel in der Südsee-Idylle, in der die Klänge der Ukulele den Alltag bestimmen. Die Rocker sind Sprösslinge der alten königlichen Salmon-Familie aus Tahiti. Ihre fast vollständig mit Tattoos bedeckten Körper repräsentieren auch die alte tahitianische Tradition.
Auch Kapitän Punua, dem Navigator der alten Schule, liegt das Südsee-Paradies am Herzen. Der geniale Bootsführer will der Jugend seine Navigationskünste beibringen - ganz ohne Hilfsgeräte, nur nach den Zeichen der Natur.
Die Dokumentation zeigt, dass die Einwohner Tahitis sich inmitten einer kulturellen Standortbestimmung befinden, auf einer Identitätssuche, die alte und neue Zeiten miteinander im polynesischen Paradies vereint.

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