Südamerika extrem

Südamerika extrem

Eduardo ist von Beruf Erfinder und hat sich nichts Geringeres zum Ziel gesetzt, als das Weltklima zu retten. Außerdem will er das überall geschmolzene Eis zurückzubringen auf die Gipfel seiner Heimat Peru. Weil eine weiße Fläche im Sonnenlicht deutlich kühler bleibt als eine schwarzeAlso hat er begonnen, einen ganzen Berg in weißer Farbe anzumalen. Nach einem atemberaubenden Aufstieg erblickt man den Berg Chalón Sombrero, acht Hektar weiß gepinselt, wie ein Zuckerhut. Die Gesetze der Physik sollen das Eis zurückbringen in die Anden, sagt Eduardo, und zeigt uns eine Kuhle, in der einige Handvoll Schnee liegen. Der verrückteste Erfinder Südamerikas, die höchste Sanddüne der Welt, der höchstgelegene See, die gefährlichste Straße, die trockenste Wüste, das abgelegenste Landgut im chilenischen Feuerland. Es ist eine Reise der Extreme, die Thomas Aders und sein Team durch das unbekannte Südamerika führt, über 8.000 Kilometer von Peru über Bolivien bis nach Chile. Und das mit dem Motorrad. Mal auf Meereshöhe am Pazifik, mal auf über 5.000 Meter. Mal sind die Wege lebensgefährlich, wie auf dem Todesweg in Bolivien, mal nur fürchterlich, wie an der Grenze zu Chile. Mal staubtrocken, wie in der Atacama-Wüste, mal triefend feucht, wie im eiskalten Andenregen. Täglich muss der peruanische Mechaniker die Zweiräder von Aders und seinem Begleiter reparieren, sonst wäre diese Reise schnell zu Ende gewesen. Es ist das unbekannte, raue, faszinierende Südamerika, es sind einzigartige Landschaften, es sind spannende Menschen, denen das Team auf seiner Fahrt begegnet. Von Nazca in Peru bis Feuerland in Chile.

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