Stralsund - Waffenbrüder

Stralsund - Waffenbrüder

Trainer Wolfram Winkelmann stoppt die Zeiten einer jungen Laufgruppe, während zeitgleich ein Kitabus über die Landstraße rast. Plötzlich zerreißt ein Knall die Morgenruhe.

Eine Rauchsäule steigt auf. Ein Junge, der den Bus gerade verpasst hat, schaut entsetzt in Richtung des Kitabusses. Auch Lauftrainer Wolfram Winkelmann schaut besorgt in Richtung der Rauchsäule.

Nina Petersen und Karl Hidde sind schnell am Tatort und können nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Sascha Müller war Fahrer des Busses und Angestellter einer städtischen Kita aus Stralsund. Monika Beckmann, die Leiterin der Kita, zeigt sich entsetzt. Auf die Frage der Kommissare, ob Sascha Feinde gehabt hätte, kann Monika nur mit dem Kopf schütteln. Im Weggehen fügt sie hinzu, dass Sascha mit ihrer Tochter Jeanette Beckmann zusammen war.

Erste Ergebnisse der KTU ergeben, dass bei dem Anschlag auf den Kitabus ausgefeilte, aber auch eigentlich veraltete Technik angewandt wurde, ähnlich wie bei einem Terroranschlag der RAF im Jahr 1991. Karl, der sich von allen am besten an die Zeit erinnert, wundert sich: solch eine Technik und identischer Sprengstoff bei einem Kitabus? Da muss doch mehr dahinterstecken. Was ist, wenn der Anschlag Sascha persönlich galt?

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