Stört es Sie, wenn ich rauche?

Stört es Sie, wenn ich rauche?

DokumentationF  

Raucher sehen sich mit immer mehr Warnhinweisen, Verboten und Therapien konfrontiert. So ist auf jeder Zigarettenschachtel 'Rauchen kann tödlich sein', 'Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu'. 'Rauchen macht sehr schnell abhängig' oder Ähnliches zu lesen. Und jedes Krankenhaus hat inzwischen Suchtsprechstunden eingerichtet. Dabei galt Rauchen vor noch nicht allzu langer Zeit als völlig normal. In Filmen wurde geraucht ebenso wie in zahlreichen Kinos. Schriftsteller rauchten und ihre Romanhelden ebenfalls. Für Jugendliche war es eine Art Initiationsritus, für Männer ein Akt der Selbstbehauptung, für Frauen ein Zeichen der Emanzipation. Zwar waren die Gefahren des Tabakkonsums auch früher bekannt, aber Gesundheit und Vorsorge hatten nicht denselben Stellenwert wie heute. Warum wurde der Raucher innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem Kranken, der von seiner Sucht geheilt werden muss? Ist die Gesundheit zum einzigen Ziel, zur ultimativen Utopie unserer Gesellschaft geworden? Auf diese Fragen suchen Grégoire Bénabent und Marie-Pierre Jaury in ihrem Dokumentarfilm - auch auf heitere Art - nach Antworten.

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