Split

Split

PsychothrillerUSA  

Hauptdarsteller James McAvoy ("Abbitte", "ES - Kapitel 2") wandelt mit seiner Darstellung einer multiplen Persönlichkeit schauspielerisch auf den Spuren des legendären Briten Alec Guinness, der 1949 in dem Komödien-Klassiker "Adel verpflichtet" sämtliche acht potenziellen Erben eines Titels und Vermögens spielte. In der Rolle des in 24 Persönlichkeiten gespaltenen Entführers legt der Schotte James McAvoy eine darstellerische Glanzleistung hin, die ebenfalls in die Filmgeschichte eingehen dürfte.

Shyamalan ließ sich beim Schreiben des Drehbuchs angeblich von dem realen Fall des 2014 gestorbenen Billy Milligan inspirieren, dessen Persönlichkeit laut Diagnose in 24 verschiedene Ichs aufgespalten war, zehn von ihnen angenehmer, dreizehn gefährlicher Natur sowie einer 24. Mischversion aller Persönlichkeiten, "dem Lehrer". Milligan, der dreier Vergewaltigungen angeklagt wurde, war der erste Fall einer multiplen Persönlichkeitsstörung, der in Berufung auf diese Störung als nicht zurechnungsfähig erkannt und in die Psychiatrie überwiesen wurde.

Für Shyamalan war "Split" nach einigen Misserfolgen die Rückkehr auf die Erfolgsspur eines Regisseurs psychologisch raffinierter, übernatürlich angehauchter Thriller, die er mit der Fortführung der Geschichte von "Split" 2019 in "Glass" fortsetzte.

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