So klingts bei uns im Arzgebirg

So klingts bei uns im Arzgebirg

Wenn der Frühling langsam zum Sommer wird, dann beginnt im Erzgebirge eine wunderschöne Zeit: Die Bergwiesen blühen in voller Pracht, in den Wäldern ist das Grün noch licht und die Wanderwege laden zum Spazieren ein. Marianne Martin und Hendrik Seibt sind diesmal im Flöhatal um Lengefeld und Pockau unterwegs. Das Kalkwerk Lengefeld ist weithin bekannt, in den unterirdischen Stollen wurden im zweiten Weltkrieg Dresdner Kunstschätze gelagert. Die Moderatoren sind allerdings auf der Suche nach einer botanischen Kostbarkeit, die dort heutzutage wächst - wilde Orchideen. Im Pockauer Ortsteil Forchheim steht eine Kirche von George Bähr, Fachleute sagen, es sei die 'Dorfkirchenvariante' der Frauenkirche. Die Silbermannorgel ist original erhalten und wird natürlich in der Sendung erklingen. Und schließlich gibt es noch den echten erzgebirgischen Baum für die Hosentasche zu entdecken - der wächst nicht im Wald, sondern entsteht auf der Drechselbank von Uwe Uhlig in Lengefeld. Der Drechslermeister hat mit seinen Miniaturarbeiten den Preis für Form und Tradition gewonnen. Natürlich kommt in der Sendung die Musik nicht zu kurz. Die Hutzenbossen sind mit dabei und das Erzgebirgsensemble Aue. Und da die Sendung am Geburtstag Anton Günthers ausgestrahlt wird, gibt es einen speziellen musikalischen Gruß von den Bergsängern Geyer: Sie interpretieren eines seiner schönsten Lieder: 'Bild dir nischt ei'.

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