Smart People

Smart People

Lawrence Wetherhold (Dennis Quaid) arbeitet als Literaturprofessor an der Universität von Pittsburgh. Seit dem Tod seiner Frau ist der renommierte Akademiker ein Menschenfeind erster Güte: An den Arbeiten seiner Studenten lässt er kaum ein gutes Haar, und auch seine beiden Kinder haben unter der selbstgerechten Ignoranz ihres Vaters zu leiden. Während die hochintelligente, 17-jährige Vanessa (Ellen Page) ihre Einsamkeit hinter einer Fassade aus erzkonservativen Wertvorstellungen verbirgt, lässt ihr älterer Bruder, der literarisch ambitionierte Student James (Ashton Holmes), sich kaum noch zu Hause blicken. Erst mit dem Auftauchen von Lawrences leichtlebigem Adoptivbruder Chuck (Thomas Haden Church) kommt Bewegung in das emotional erstarrte Familienleben. Vor allem mit der strengen Vanessa verbindet den humorvollen Hallodri mehr, als es zunächst scheint. Beide sind Außenseiter, die vordergründig nichts auf die Reihe bekommen, in Wahrheit aber wesentlich smarter sind als die verkorkste Mischpoke, die sich ihre Familie nennt. Lawrence trifft unterdessen in der Ärztin Janet (Sarah Jessica Parker) eine ehemalige Studentin wieder, die einst in ihn verliebt war. Zwischen den beiden entwickelt sich zaghaft eine Romanze, die Lawrence durch seine egozentrische Art jedoch zum Scheitern zu bringen droht. Mit ihrer direkten und selbstbewussten Art macht ihm die schöne junge Frau unmissverständlich klar, dass er seine Haltung zum Leben und zu anderen Menschen grundlegend ändern muss, wenn er nicht als verbitterter, einsamer Mann enden will. 'Smart People' gehört zu jener Sorte amerikanischer Independentfilme, die einen durch ihre fein gezeichneten Charaktere, pointierten Dialoge und lebensnahen Beobachtungen sofort in den Bann ziehen. Inszeniert nach einem Drehbuch des Schriftstellers Mark Jude Poirier, hält der Film eine wunderbare Balance zwischen melancholischer Familiengeschichte und liebevoller Komödie über die Neurosen moderner Großstadtintellektueller.

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