Shakespeare in Love

Shakespeare in Love

Der Film von Regisseur John Madden ("The Best Exotic Marigold Hotel") wurde für 13 Oscars nominiert und mit sieben ausgezeichnet: Bester Film, Beste Hauptdarstellerin , Beste Nebendarstellerin , Originaldrehbuch, Ausstattung, Kostüme und Filmmusik. Das Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard war bereits zuvor bei den Berliner Filmfestspielen mit einem "Silbernen Bären" für eine hervorragende Einzelleistung ausgezeichnet worden.

Der Film entstand in den berühmten Shepperton Studios außerhalb Londons; Violas Zuhause ist in Wirklichkeit Broughton Castle in Oxfordshire, und als Palast der Königin in Greenwich diente Hatfield House.

Zwei der wichtigsten Szenen entstanden an der Küste Norfolks, und zwar jene auf der Wiese, in der Viola ihrer Liebe für Shakespeare Worte verleiht, und die große Szene am Strand, mit der der Film endet. Er befindet sich auf dem Gelände des Holkham Estate. Der Strand ist zirka acht Kilometer lang und gehört zu den spektakulärsten Stränden Englands. "Am Tag des Drehs schien die Sonne, die Luft war klar, der Wind fegte an der Küste entlang, und es entstand ein wilder und wahrhaft magischer Ort - ein passender Platz für den Abschied einer mutigen und schönen jungen Heldin."

"Herausragende Darsteller, ein kongeniales Drehbuch und die entschlossene Inszenierung verbinden sich zu einem fulminanten filmischen Feuerwerk, das als augenzwinkernde Satire auf den Filmbetrieb, aber auch als intelligente Reflexion über den Wirklichkeitsgehalt von Fiktionen gelesen werden kann."

"In drastisch bunter und humorvoller Manier erzählt der Film von großen Gefühlen, die er als Spiel im Spiel sentimental theatralisch überhöht. Die hervorragenden Darsteller erwecken die Figuren mit hinreißender Energie zum Leben. Mit zarter Grazie umtanzt die Kamera die Figuren."

"Für John Maddens heiter-elegante Inszenierung hat die Topdesignerin Sandy Powell ("Orlando") prunkvolle, surreal-üppige Kostüme entworfen. Nicht unwesentlich trägt die phantasievolle, die historischen Vorbilder ironisch übertreibende Pracht zur unbefangen frischen Atmosphäre des Films bei." (taz 14.2.1999)

"'Shakespeare in Love' hat in jeder Minute Drive, in den Mantel-und-Degen-Sequenzen, ebenso in ruhigen Passagen, in denen der klassische Text ... im Mittelpunkt steht. Dazu großes Schauspielerkino auf der ganzen Linie ... Das Licht stimmt, die Musik ist emotional und treibend, dabei aber nie bombastisch: zwei Stunden Unterhaltung der besten Sorte in handwerklicher Perfektion ..." (Wiesbadener Kurier 16.2.1999)

"... Jahre nach seiner ursprünglichen Konzeption als großes Starvehikel für Julia Roberts und Daniel Day-Lewis taucht 'Shakespeare in Love' endlich auf als ebenso leichte wie geistreiche Komödie, die sich das Attribut 'romantisch' redlich verdient.

Getragen von seinen attraktiven Jungstars ... und einem liebenswerten Arsenal von Charakterschädeln ... bietet der beredte Schwank um emotionale und kreative Nöte des Barden die perfekte Alternative zu den handgeschnitzten Reißbrett-Blockbustern der Studios." (Blickpunkt: Film 5/99)

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