Scorpio, der Killer

Scorpio, der Killer

Cross (Burt Lancaster), im CIA-Dienst in die Jahre gekommen, kehrt mit Jean Laurier (Alain Delon) aus Paris in die USA zurück. Der junge Killer, der beim amerikanischen Geheimdienst den Decknamen 'Scorpio' trägt, hat auftragsgemäß einen Mann erschossen. Ein weiterer Auftrag blieb unerfüllt: Laurier sollte auch Cross liquidieren, der ihn protegiert. Das Vertrauen, das Cross ihm entgegenbringt, hinderte Laurier, ihn kaltblütig umzubringen. Zu Hause bei seiner Frau Sarah (Joanne Linville) entdeckt Cross, dass er von seiner eigenen Organisation überwacht wird und auf der Abschussliste steht, weil man ihn verdächtigt, den Sowjets wichtige Informationen verkauft zu haben. Er entkommt nach Wien; dort spürt Laurier ihn auf, nachdem er vor die Wahl gestellt wurde, entweder für 30 Jahre ins Gefängnis zu gehen oder Cross zu jagen. Cross findet Hilfe bei Zharkov (Paul Scofield), einem alten Kollegen vom sowjetischen Geheimdienst. So kann er sich zunächst gegen Laurier behaupten. Seine Hoffnung, auch seine Frau in Sicherheit bringen zu können, zerschlägt sich jedoch. Als Sarah den Machenschaften der CIA zum Opfer fällt, wagt Cross sich in die USA zurück, um mit seinem ehemaligen Vorgesetzten McLeod (John Colicos) abzurechnen. Kurz darauf steht er in einer letzten dramatischen Konfrontation Laurier gegenüber. Der glänzend konstruierte, an überraschenden Wendungen reiche Agenten-Thriller pendelt effektvoll zwischen eleganten Washingtoner Apartments und düsteren Wiener Hinterhofgassen à la 'Dritter Mann' und kulminiert in einer furiosen Verfolgungsjagd. Mit Renè Cléments Patricia-Highsmith-Verfilmung 'Nur die Sonne war Zeuge' beendet Das Erste am 17. November die Reihe zu Alain Delons 75. Geburtstag.

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