Schwäbische Maskerade - Drei Ravensburger beim Karneval in Venedig
Eigentlich ist die Ravensburger Familie Renz in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht zuhause. Jahrelang war sie bei den Umzügen in ihrer Heimat dabei. Doch dann passiert etwas Erstaunliches. Ingrid und Peter Renz entdecken den Carneval in Venedig. Fasziniert von den aufwändigen Masken und Kostümen dort, beginnen sie eigene Kostüme zu schneidern, mit denen sie zunächst in der oberschwäbischen Fasnet auftreten, um sich dann nach Venedig zu wagen. Eine Erfahrung, die ihr Leben verändert. Sie werden Teil einer kollektiven Inszenierung und entdecken die Faszination, in eine andere Persönlichkeit zur schlüpfen. Von dieser Begeisterung lässt sich auch Tochter Sabine anstecken. Von nun an, reisen sie zu Dritt nach Venedig.
Der Film begleitet die drei von der Idee der Kostüme bis zu deren Fertigstellung: Von der Stoffauswahl, über das Nähen, das Hut- und Schuhmachen bis zur Anprobe und schließlich bei der Fahrt nach Venedig. Der Aufenthalt dort ist für die Familie der Höhepunkt des Jahres. Sie treffen Gleichgesinnte aus aller Welt, tauchen ein in ein fremdartiges Schauspiel und teilen ihre Erlebnisse. Eindringlich schildern sie ihre Eindrücke, die Verwandlung der eigenen Persönlichkeit durch das Tragen der Masken.