Schuften für den Erzfeind

Schuften für den Erzfeind

Nahezu eine Million Deutsche befinden sich zwischen 1944 und 1948 in Frankreich in Kriegsgefangenschaft, wo sie der Willkür ihrer Bewacher ausgeliefert sind. Oft sind Hunger und Einsamkeit ihr Preis, viele zahlen mit dem Leben. Während dieser Jahre bekommen die als "boches" geächteten Deutschen den Hass der Bevölkerung zu spüren, die während der Besatzungsjahre ihrer Macht ausgeliefert war. Man zwingt die Gefangenen, beim Wiederaufbau des Landes zu helfen, das sie zuvor zerstört hatten. Es beginnt eine einzigartige menschliche Belastungsprobe, bei der Hunger, schlechte Behandlung und Tod den Alltag bestimmen, aber auch ein ungewöhnliches Zusammenleben, bei dem jeder nach und nach lernen wird, seinen Erzfeind zu akzeptieren. Diese Zeit in dem mit den Herausforderungen des Wiederaufbaus konfrontierten Frankreich hat sich bei Heinz, Werner, Ekkehard und den anderen Gefangenen tief in die Erinnerung eingegraben. Nie haben sie darüber gesprochen. Zum ersten Mal erzählen sie - 70 Jahre danach.

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