Schrei nach Freiheit

Schrei nach Freiheit

Ein Klassiker des Anti-Apartheid-Kinos erzählt aus der Sicht eines weißen Journalisten. Durch die Freundschaft mit dem schwarzen Bürgerrechtler Steve Biko lernt der Chefredakteur einer südafrikanischen Zeitung die politische Situation seines Landes in einem neuen Licht zu sehen. Unter der Regie von Richard Attenborough spielten Kevin Kline und Denzel Washington - beide noch am Anfang ihrer internationalen Karriere - 1987 die Hauptrollen in diesem aufwühlenden Drama, das Denzel Washington seine erste Oscar-Nominierung bescherte. 1975 lernt Donald Woods (Kevin Kline), Chefredakteur einer südafrikanischen Zeitung, den schwarzen Anti-Apartheid-Kämpfer Steve Biko (Denzel Washington) kennen. Nach anfänglicher Skepsis entwickelt sich zwischen den beiden Männern eine Freundschaft, durch die Woods die Augen über die unerträglichen Lebensbedingungen der Schwarzen geöffnet werden. Biko hatte sich 1972 an der Gründung des Black Community Program (BCP) beteiligt und trat bei großen öffentlichen Versammlungen auf. Die Apartheid-Regierung hatte seit 1973 einen 'Bann' über ihn verhängt, der mit scharfen Auflagen verbunden war: Er wurde überwacht, durfte seine Heimatstadt nicht verlassen und nicht mit mehr als einer Person gleichzeitig sprechen. Als Biko zwei Jahre später bei einer Straßensperre verhaftet, gefoltert und Tage später getötet wird, radikalisiert sich auch Woods' Verhältnis zum Apartheid-Staat. Woods wird ebenfalls zur 'banned person' erklärt, unter Hausarrest gestellt und überwacht. Da es für ihn in Südafrika keine Zukunft mehr gibt, flieht er Silvester 1977 mit seiner Frau Wendy (Penelope Wilton) und ihren fünf Kindern über die Grenze - mit wenig mehr im kleinen Gepäck als ein paar persönlichen Gegenständen und dem Manuskript von Woods' Biographie über seinen toten Freund Steve Biko.

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