Schneller als der Tod

Schneller als der Tod

Hintergrund:

Hauptdarstellerin und Co-Produzentin Sharon Stone wollte so unbedingt, dass Leonardo DiCaprio in diesem Film mitwirkt, dass sie sein Honorar selbst bezahlte. Auch für den damals dem US-Publikum noch unbekannten, von ihr selbst ausgewählten Russel Crowe setzte sie sich intensiv ein. Ihn bezeichnete sie später als ihren Lieblings-Küsser am Set - ganz anders empfand sie Kuß-Szenen mit Leonardo DiCaprio, über die sie sagte: "Es war ungefähr so sexy wie meinen Arm zu küssen." Die Lederjacke, die Stone im Film trägt, ist übrigens ein Original: Sie stammt aus einem Western-Museum und ist über 100 Jahre alt. Ihr Film-Pferd namens Magic erstand Sharon Stone nach den Dreharbeiten: "Ich bin mein Leben lang geritten, aber noch nie so ein feines Tier wie dieses." In einer Szene verpasst Gene Hackman Sharon Stone einen leichten Schlag. Dies war im Drehbuch nicht vorgesehen und die Reaktion der Schauspielerin, die wir zu sehen bekommen, ist echt. Ein Stuntkoordinator gab allen Darstellern für die Schießszenen Unterricht im Schnellziehen. Die Schauspieler machten sich einen Spaß daraus. Immer wenn sie sich begegneten, sagten sie "Wie geht's?" und versuchten schneller als der andere zu ziehen. Gene Hackman hatte die meiste Zeit, sich vorzubereiten, und wurde schließlich der Schnellste am Set. Sharon Stones Filmwaffe ist von dem Meisterwaffenschmied John Phillips, einer Legende im Schnellziehen, gefertigt worden.

Kritik:

"Kultfilmer Sam Raimi, der mit 'Tanz der Teufel' einen der kontroversesten, aber auch beliebtesten Horrorfilme der 80er Jahre gedreht hat, huldigt dem Genre des Italo-Westerns und findet dafür Bilder von großer Opulenz. Unterstützt wird er von ausnahmslos guten und charismatischen Darstellern: Sharon Stone als Ellen hat selten besser gespielt, Gene Hackman ist als Herod ein dämonisch-eleganter Schurke und 'Kid' Leonardo DiCaprio zeigt, daß er wirklich jede Rolle mit Bravour zu meistern versteht. Der Western lebt!"

"Die tolle Besetzung , die stimmungsvolle Kulisse wie auch die atmosphärischen Aufnahmen sorgen dafür, dass die comichafte Mischung aus Hommage und Persiflage gute Unterhaltung liefert."

"Splatter-Spezialist Sam Raimis Hommage an den Spaghetti-Western der 70er Jahre, in dem eine Frau die Stiefel anhat." (Blickpunkt: Film)

Bewertung

4,0   2 Stimmen