Schlaflos in Schwabing

Schlaflos in Schwabing

Fanny Burkhard (Mariele Millowitsch) ist eine Frau in den besten Jahren: attraktiv, topfit und erfolgreich im Beruf. Gemeinsam mit Roland Beck (Ulrich Gebauer) betreibt sie eine Unternehmensberatung, deren Spezialgebiet das Einfädeln feindlicher Firmenübernahmen ist: große Konzerne, die kleine Firmen schlucken wollen, finden in dem Duo gerissene Helfer. Aber die Zusammenarbeit mit ihrem Exfreund Roland, der sie einst für eine jüngere Frau verließ, macht Fanny zusehends zu schaffen - seit drei Jahren leidet sie unter Schlaflosigkeit. Sie braucht dringend Abstand und einen Tapetenwechsel. Durch die neu geplante Agenturfiliale in Hongkong scheint dieses Ziel in greifbare Nähe zu rücken. Doch bevor es nach Fernost gehen kann, soll sie im heimischen München noch einen letzten Deal einfädeln: Ein chinesisches Unternehmen will eine kleine deutsche Spielefirma kaufen. Bevor man dem Besitzer ein Angebot macht, soll Fanny nähere Informationen über dessen neues, noch streng geheimes Brettspiel beschaffen - kein dankbarer Job, denn die kontrollwütige Businessfrau hasst alle Arten von Spielen. Bei den Vorbereitungen für den Undercover-Einsatz staunt Fanny nicht schlecht, als der kauzige Spieleerfinder Christian (Jan-Gregor Kremp) sich als ihr ehemaliger WG-Nachbar aus Studentenzeiten entpuppt. Damals hatte er ihrer besten Freundin Nicole (Johanna Gastdorf) das Herz gebrochen. Durch eine fingierte 'Zufallsbegegnung' knüpft Fanny Kontakt zu ihm und beginnt, ihn auszuspionieren. Doch je besser sie ihn kennen- und mögen lernt, desto schwerer fällt es ihr, ihn zu hintergehen. Dass ihr 20-jähriger Neffe Florian (François Goeske) sich blendend mit Christians hübscher Tochter Marie (Anna Hausburg) versteht, macht die Angelegenheit nicht einfacher. Auf der anderen Seite will Roland endlich Ergebnisse sehen und Nicole darf nicht erfahren, was Fanny für deren einstigen Schwarm empfindet. Mehr und mehr gerät die abgebrühte Geschäftsfrau in eine moralische Zwickmühle. Karriere oder Liebe?

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