Schätze des Südwestens

Schätze des Südwestens

Der größte Münzschatz im Gebiet des römischen Reiches wurde in Trier entdeckt. Seine Erforschung dauerte mehr als 20 Jahre - und ist noch lange nicht zu Ende. Die ältesten Kunstwerke der Menschheit wurden auf der Schwäbischen Alb gefunden. Vor 40.000 Jahren schufen hier Künstler wunderbare Meisterwerke. Und schon 500 Jahre vor Christus beschrieb der Grieche Herodot die sagenumwobene Stadt Pyrene. Sie lag nicht an Nil, Euphrat oder Tiber, sondern an der oberen Donau.

SWR-Moderator Dennis Wilms stellt in zwei Folgen 100 bedeutende Schätze aus der Geschichte des Südwestens vor. Die beiden Filme erzählen von großem Entdeckungen, spektakulären Zufallsfunden und auch unscheinbaren kleinen Dingen, die eine berührende Geschichte haben - und deshalb Schätze sind. Gefunden wurden sie auf Äckern im Schwarzwald, in schwäbischen Höhlen, kleinen Dörfern in der Eifel und in der Pfalz und unter dem Altstadtpflaster unserer Städte.

Neben sensationellen archäologischen Funden zeigen die Filme auch Schätze, die nie verloren gegangen sind. Da sind zum Beispiel die Kronen der badischen Markgrafen und der württembergischen Könige. Beide waren juwelenbesetzt, unermesslich wertvoll und damals Zeichen absoluter Macht. Warum wurden sie nie getragen? Warum ist die Titanic-Orgel nicht mit dem Schiff untergegangen - sondern steht noch immer wohlbehalten im Südwesten? Und nicht zuletzt: Gibt es den Schatz der Nibelungen wirklich? Und wo wurde er versteckt?

Diesen und noch mehr Fragen sind die Autoren Jürgen Vogt und Andreas Kölmel mit Hilfe Historikern und Archäologen auf den Grund gegangen. Und sie beweisen ganz nebenbei, dass der Südwesten auf Augenhöhe mit Troja und Ägypten ist.

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