Sanh und seine Freunde

Sanh und seine Freunde

ReportageDeutschland  

Hans-Dieter Grabe folgte dem Schicksal eines vietnamesischen Jungen, den er 1970 als Autor des Films "Nur leichte Kämpfe im Raum Da Nang" schwer verletzt kennengelernt hatte. Jahre später traf er den 13-jährigen Sanh wieder - im Pädagogischen Zentrum von Terre des Hommes bei Bad Oeynhausen, einem Heim für vietnamesische Kinder und Jugendliche, die durch Kriegsverletzungen querschnittsgelähmt sind. Terre des Hommes, eine Hilfsorganisation für Kinder in Not, verfolgt dabei vor allem das Ziel, die Kinder nach ihrer weitgehenden körperlichen Rehabilitation wieder in ihr Heimatland zurückzubringen. Das größte Problem aber ist, dass die Rückkehrer zu lange in Deutschland waren. Sie haben Angst davor, sich dort ohne ihre bisherigen Betreuer nicht zurechtzufinden. Diese desillusionierte Erwartungshaltung der Kinder verdeutlicht die Aussage des 14-jährigen Chung: "Wenn ich daran denke, dass Ihr mal weggeht, könnte ich mir eine Kugel in den Kopf schießen." ZDFkultur zeigt den Film zusammen mit einem weiteren Film über Do Sanh ("Do Sanh - Der letzte Film") zum 40. Jahrestag des Kriegsendes in Vietnam.

Bewertung

0,0   0 Stimmen