Sachsens Glanz und Preußens Gloria

Sachsens Glanz und Preußens Gloria

Wer Glanz produzieren will, braucht viel Licht. Auch die Filmcrew, die Anfang der 1980er Jahre halb Dresden besetzt, um wichtige Einstellungen für die inzwischen legendäre Fernsehserie "Sachsens Glanz und Preußens Gloria" zu drehen.

In "Der Osten - Entdecke wo du lebst" erzählt Axel Bulthaupt von den Geschichten hinter dieser Filmlegende. Mit Blick auf die aktuelle Ausstellung "Preußen und Sachsen - Szenen einer Nachbarschaft" schaut er auf unterhaltsame und spannende Art auf das wechselvolle Gegenspiel von Preußen und Sachsen.

Der Film lässt die besondere Atmosphäre noch einmal lebendig werden. Schauspieler, Statisten und Bühnenbildner helfen dabei. Sie erzählen, mit welchen Tricks das Dresdner Schloss, zu diesem Zeitpunkt noch eine Ruine, auferstand.

Wer Preußens Gloria entdecken will, kommt am Schloss Sanssouci nicht vorbei. Auch hier wurde für die Dreharbeiten das halbe Schloss umgebaut - sehr zum Leidwesen der verantwortlichen Denkmalpfleger. Doch der Film sollte unter allen Umständen glanz- und ruhmvoll aussehen. Dafür wurde alles getan. Die Ausstattungsqualität und die Zahl der Darsteller übertrafen alle vorherigen DEFA-Produktionen. 21 Millionen Mark der DDR soll der Sechsteiler gekostet haben.

Der enorme Aufwand zahlte sich aus. Immerhin schafften es vier Teile des Filmepos 1987 sogar ins ARD-Hauptprogramm. Und nicht nur dort. Europaweit flimmerte er über die Bildschirme. Dem Team der DEFA gelang ein kleines Wunder.

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