Russland, China, Iran: Front gegen den Westen
ORF III
15.04., 23:20
- 00:10 Uhr
Was verbindet Russland, China und den Iran? Die drei autokratischen Staaten sind Nachfolger zerfallener Imperien und versuchen heute, ihre einstige Macht wiederherzustellen. Seit der russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022 treten die Länder international als Verbündete auf und stellen sich erstmals geschlossen gegen ihren gemeinsamen Feind - den Westen. In Folge des Angriffs der USA und Israels auf den Iran am 28.Februar 2026, stellt sich für den Westen künftig die Frage ob es gelingen kann einen Stein aus dieser Allianz zu brechen und wie Russland und China auf diese Schwächung reagieren werden. Die Ablehnung der USA gehört zum propagierten Selbstverständnis der drei Länder und bildet einen Grundstein ihrer Zusammenarbeit. Nach jahrelanger Annäherung schlossen sich die Regimes von Russland, China und dem Iran in Bündnissen zusammen, um in der Weltpolitik mehr Gewicht zu erlangen. Ihre gemeinsamen Ziele sind klar: die Erhaltung ihrer Macht und die Wiederherstellung ihrer früheren Einflussbereiche im Nahen Osten, Eurasien und Südasien. So beginnt zugleich auch ein Kampf gegen das politische System des Westens und das internationale Rechtssystem, das nach dem Zweiten Weltkrieg zum Schutz des Friedens und der Menschenrechte eingeführt wurde. Das selbsternannte "Bündnis für das Gute" führt bereits seit Jahren einen hybriden Krieg mit militärischen, technologischen, wirtschaftlichen und propagandistischen Mitteln, der letztlich in den Kriegen in der Ukraine und und im Iran gipfelt.