Road to Perdition

Road to Perdition

Mit Tom Hanks, Daniel Craig und Jude Law großartig besetztes Gangsterdrama von Sam Mendes, dessen zwiespältige Figuren und Situationen durch die konsequente Inszenierung und eine ungewöhnlich eindrucksvolle Fotografie bis zuletzt fesseln.

Sam Mendes ("American Beauty", "Zeiten des Aufruhrs") ist trotz seiner beiden actionreichen James-Bond-Filme als Regisseur von Familiendramen bekannt geworden. Auch "Road to Perdition" ist in gewissem Sinne eine Familiengeschichte, so wie Coppolas "Paten"-Filme, die immer auch vom Zusammenhalt einer "Familie" und ihren Regeln erzählen.

Mit Tom Hanks, Paul Newman - in seiner letzten Filmrolle -, Daniel Craig und Jude Law ist der Film hochkarätig besetzt. Großen Anteil an der fesselnden Wirkung des Films hat jedoch auch Conrad. L. Hall als Kameramann, der Filme wie "Zwei Banditen", "Der Marathon-Mann" und "American Beauty" drehte. Für seine letzte Kameraarbeit vor seinem Tod wurde er posthum mit einem Oscar, einem BAFTA-Award und dem Preis der American Society of Cinematographers ausgezeichnet.

"Perdition" bezieht sich zwar im Film konkret auf eine angebliche Stadt, doch lässt sich der Titel auch wörtlich mit "Straße ins Verderben" übersetzen - angesichts des schicksalhaften Geschehens keine Untertreibung.

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