Requiem

Requiem

Tübingen und Umgebung, Anfang der 70er Jahre. Die junge Michaela Klingler verlässt ihr streng katholisches Elternhaus, um ein Studium zu beginnen, Glücklich, das kleinbürgerliche Umfeld hinter sich gelassen zu haben, genießt sie die ersten Schritte in der neuen Freiheit und findet mit Hanna und Stefan schnell Freunde. Doch Michaela wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: Trotz ärztlicher Behandlung hat sie immer häufiger mit epileptischen Anfällen und Wahnvorstellungen zu kämpfen. Sie hört Stimmen und glaubt, von Dämonen besessen zu sein. Verzweifelt begibt sich Michaela in die Obhut eines jungen Priesters und stimmt schließlich einem Exorzismus zu. Der beeindruckende und intensive Film 'Requiem' basiert auf einer wahren Geschichte, bei der 1976 in Miltenberg eine 23-jährige Studentin starb. Von Autor Bernd Lange umfassend recherchiert, machte Regisseur Hans-Christian Schmid aus dem Stoff ein fesselndes Drama, das besonders von den hervorragenden Schauspielerleistungen lebt. Neben Burghart Klaußner und Imogen Kogge als Eltern brilliert Sandra Hüller als Michaela Klingler in ihrer ersten Hauptrolle. Dafür erhielt sie auf Anhieb den Deutschen Filmpreis und den Silbernen Bären der Berlinale. Weiter geht es in der großen SWR-Reihe 'Neues Deutsches Kino' am Montag, 21. März mit der Komödie 'Reine Geschmacksache'.

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