Raubtiere hautnah

Raubtiere hautnah

Sie leben in der Luft, zu Wasser und zu Land, in arktischen Gefilden ebenso wie in der mongolischen Steppe oder der ostafrikanischen Gebirgslandschaft. Manche Vertreter haben zwei, andere vier Beine, wieder andere bewegen sich ganz ohne untere Extremitäten fort. Es gibt riesige, tonnenschwere und winzig kleine Exemplare. Doch ihnen allen gemeinsam ist eins: Sie sind Raubtiere und stehen ständig unter Hochspannung, um bei einem Kampf auf Leben und Tod ihre Beute zu erlegen. Manche bedienen sich dazu schierer Körperkraft, andere ihrer Reißzähne, wieder andere setzen Gift ein, um sich und ihren Nachkommen die Nahrung zu sichern. Geschwindigkeit und Ausdauer spielen oft eine Rolle - immer wieder aber kommt es auch bei den Raubtieren auf Geschicklichkeit oder trickreiches Verhalten an. Für die einzigartigen Filmaufnahmen von "Raubtiere hautnah" waren die Kamerateams mit ihrer Spezialausrüstung teilweise monatelang in den entlegensten Landstrichen der Welt unterwegs. Erfahrene Taucher zeichnen für die sensationellen Unterwasseraufnahmen verantwortlich. Nicht selten begaben sich die Filmemacher selbst in große Gefahr, um den Zuschauern Bilder präsentieren zu können, die den Betrachter in atemloses Staunen versetzen. Und so haben die Kameras Szenen eingefangen, die einerseits durch die ursprüngliche Schönheit der unberührten Natur bestechen, bevor sie im nächsten Moment den Fokus schonungslos auf die archaische Welt der Tiere in all ihrer Brutalität richten - eine Welt, in der zwar gilt "Fressen oder gefressen werden", in der aber auch jeder Tötungsvorgang seinen ganz speziellen Grund hat und nie zum reinen Vergnügen geschieht.

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