Quarks & Co.

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WissenschaftsmagazinD  

Ob Laufen oder Joggen, Walken mit oder ohne Stöcke - die Lust, sich zügig in freier Natur zu bewegen, ist ungebrochen. Aber warum? Was ist dran am Laufen? Quarks & Co schnürt die Schuhe und erklärt, was dieser Sport für Körper und Geist bringt: Laufen beugt Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes vor, beansprucht fünf Sechstel aller Muskeln und verursacht sogar Glücksgefühle. Quarks & Co erklärt außerdem, wie Kinder laufen lernen, verrät, warum Frauen anders laufen als Männer und zeigt, wie schwierig es ist, den menschlichen Gang zu kopieren. Schließlich entstaubt Quarks & Co die fünf größten Lauf-Mythen, bringt Licht ins Geschäft mit den Laufschuhen und hakt nach, ob Läufer tatsächlich Energie-Drinks brauchen. 'Wunderstoffe' aus dem Muskel Wissenschaftler haben entdeckt, dass die Skelettmuskeln bei körperlicher Aktivität, wie z. B. beim Laufen, eine Vielzahl von Botenstoffen aussenden, die einen ungeahnten Einfluss auf unsere Gesundheit haben: so genannte Myokine. Die dänische Internistin Dr. Bente Pedersen ist überzeugt, dass der Skelettmuskel nicht nur für unsere Bewegung zuständig ist. Für sie ist er das wichtigste Stoffwechselorgan des Menschen. Myokine beugen Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen vor und scheinen auch bei Depressionen und Demenz eine Rolle zu spielen. Quarks & Co stellt den 'Wunderstoff' vor. Extremläufer: Von Süditalien bis zum Nordkap in 560 Stunden Von Bari in Süditalien bis zum Nordkap sind es rund 4.500 km. Tom Wolter-Roessler hat für diese Strecke 560 Stunden gebraucht, aufgeteilt in 64 Tagesetappen von bis zu 95 km - eine Grenzerfahrung für Körper und Geist. Forscher der Uni Ulm haben den Extremläufer und andere Teilnehmer des TransEurope Footrace 2009 (TEFR) begleitet, um die körperlichen Veränderungen unter einer Belastung eines Ultramarathons zu untersuchen und mit einem mobilen MRT zu erfassen. So entstand die erste Verlaufsstudie zu einer Extrembelastung dieser Art.

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