Punkmusik und Spaßperformance

Punkmusik und Spaßperformance

DokumentationD  

Die gesellschaftliche Rolle der offiziellen Kunst und Kultur in der DDR beschränkte sich in weiten Teilen auf ihren propagandistischen Wert. Kunst wurde gemessen an ihrem politischen Nutzen im Sinne der Partei. Doch abseits der staatstragenden Kunst entwickelte sich in den ostdeutschen Städten und vor allem in Ost-Berlin eine lebendige Alternativszene. Getragen von dem Wunsch unpolitisch aber nicht unkritisch Musik und Theater zu machen, zu schreiben und zu malen jenseits der kulturpolitischen Vorgaben, gerieten die Künstler schnell ins Visier der Stasi. Ausstellungs- und Auftrittsverbote waren die Folge, die Subkultur damit aber nicht auszurotten. Gegen die Verbote waren die Underground-Künstler oft resistent, weil sie gemessen an den normalen Lebens- und Karriereentwürfen ohnehin nicht viel zu verlieren hatten. Mit einer Auswahl von Einzelschicksalen verschiedener freier Künstler zeigt der Film, wie sich die Subkultur trotz Repression in der DDR behaupten konnte.

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