P.S. - Liebe auf Anfang

P.S. - Liebe auf Anfang

Auf den ersten Blick führt die New Yorker Mittdreißigerin Louise Harrington (Laura Linney) ein unbeschwertes Leben: Attraktiv und intelligent, hat sie einen guten Job als Dozentin an der renommierten Columbia University und ist mit ihrem Exmann Peter (Gabriel Byrne) seit der Scheidung bestens befreundet. Wenn da nicht die Einsamkeit wäre - ihre unerfüllte Sehnsucht nach Zuwendung, Liebe und Geborgenheit verbirgt Louise hinter einem Schutzwall aus Sarkasmus und Abgebrühtheit. Durch die Begegnung mit dem jungen Maler F. Scott Feinstadt (Topher Grace), der sich als Student an der Columbia Universität bewirbt, kommt schließlich Bewegung in ihr Liebesleben: Scott sieht Louises ersten großen High-School-Liebe zum Verwechseln ähnlich - allerdings kam dieser Mann bereits vor 20 Jahren durch einen Unfall ums Leben. Überzeugt, dass es sich bei Scott um eine Reinkarnation ihres früheren Freundes handelt, lässt sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit dem viel jüngeren Mann ein. Aber ihr neu gefundenes Glück ist nicht von langer Dauer. Erst gesteht Louises Ex-Gatte ihr bei einem gemeinsamen Abendessen, dass er sexsüchtig ist und sie während der Ehe hundertfach betrogen hat. Als wäre das nicht genug, muss sie auch noch erleben, wie ihre beste Freundin, die leichtlebige, zynische Missy (wunderbar: Marcia Gay Harden), sich hinter ihrem Rücken an Scott heranzumachen versucht. Für Louise bricht eine Welt zusammen - bis sie schließlich erkennt, dass sie erst mit sich selbst und ihrer Vergangenheit ins Reine kommen muss, bevor sie mit Scott einen Neuanfang wagen kann. Doch der ist wie vom Erdboden verschwunden. Dann kommt der Tag der Uni-Auswahlgespräche. In 'P.S.
Liebe auf Anfang' erzählt Regisseur Dylan Kidd auf so einfühlsame wie tragikomische Weise die Geschichte einer Frau, die lernen muss, noch einmal ganz von vorne anzufangen, um endlich ihr Liebesglück zu finden. Sein Film bietet eine intelligente, unterhaltsame Studie über urbane Einsamkeit und die Sehnsucht nach menschlicher Zuwendung in einer immer anonymer werdenden Welt.

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