Piko - kleiner Maßstab - großer Erfolg

Piko - kleiner Maßstab - großer Erfolg

DokumentationD  

In den 1960er Jahren ist der Glaube an Technik und Fortschritt grenzenlos. Auch in der DDR. Grund genug für die Firma Piko, mit ihrer Spielzeugbahn in eine Hightech-Zukunft zu fahren: mit einer Einschienenbahn, einem futuristischen Gefährt, das den Transrapid um Jahrzehnte vorwegnahm. Als die utopisch anmutende Bahn in die Spielzeugläden kam, konnte Piko schon auf rund anderthalb Jahrzehnte Geschichte verweisen. Am Anfang stand ein Befehl der Sowjetischen Militäradministration SMAD. Verlangt wurde eine elektrische Spielzeugeisenbahn für Ostdeutschland. Das war 1948 in Chemnitz. Unter dem Namen 'Pico-Express' rollten die ersten Züge ein Jahr später auf der Leipziger Herbstmesse. Doch erst nach dem Umzug ins Thüringische nahm diese DDR-Modellbahn im Maßstab 1:87 so richtig Fahrt auf. Die Reportage 'Piko - kleiner Maßstab - großer Erfolg' begibt sich auf Spurensuche in der Geschichte der Firma Piko in Sonneberg. Zu Wort kommen Karlheinz Brust, der Konstrukteur der ersten Stunde, Egon Jakobi, fast drei Jahrzehnte in der Firma, zuletzt als Entwicklungschef, sowie René Wilfer, der mit einer mutigen Entscheidung dafür sorgte, dass der erfolgreichen Piko-Chronik auch nach der Wende noch weitere Seiten hinzugefügt werden konnten. Die unbestrittenen Stars der Reportage sind jedoch die legendären Piko-Produkte: die E44 aus den ersten Sonneberger Jahren, die jahrzehntelang gebaute Dampflok der Baureihe 55, die Einschienenbahn, der moderne ICE und das neue Modell der 118.

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