Ostpreußens Norden

Ostpreußens Norden

'Ostpreußens Norden' ist der Teil des ehemaligen deutschen Ostpreußens, der seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu Russland gehört und Kaliningradskaja Oblast heißt. Wolfgang Wegner hat mit einem Fernsehteam dieses vielen Menschen vertraute Land neu entdeckt und erkundet. Der erste Teil der filmischen Reise führt von Königsberg bis zur Memel. Ostpreußens Norden im Frühling - das ist ein weiter Himmel über saftigen, naturbelassenen Wiesen, auf denen Störche reiche Nahrung finden. An die deutsche Zeit erinnert an manchen Orten noch der rote Backstein. Wahrzeichen von Königsberg, der Krönungsstadt der preußischen Könige war gestern und ist heute der imposante Dom. In den vergangenen Jahrzehnten wurde er restauriert. Der Zuschauer begegnet deutschen Orgelbauern, die eine Doppelorgel in den Dom bauen - die größte in Russland. In Rossitten auf der Kurischen Nehrung befindet sich noch immer die 1901 gegründete Vogelwarte. Die dort arbeitenden Ornithologen gestatten Einblick in ihre Arbeit, die Beringung von Singvögeln. Die Kurische Nehrung wird durch das Haff vom Festland getrennt. Dort, in Gilge, erzählt eine Russlanddeutsche von deutschen Besuchern auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Die Elchniederung schließlich, hoch oben im Norden des Kaliningrader Gebietes, war das beliebteste Jagdrevier Kaiser Wilhelm II. Dem inmitten unberührter Natur gelegenen kaiserlichen Jagdhaus Pait will ein Mann aus Berlin zu neuer Blüte verhelfen.

Bewertung

0,0   0 Stimmen