Osterkonzert 2016 - "Risen from the dead"
Das bereits zur Tradition gewordene Osterkonzert des Bach Consort Wien unter der Leitung von Rubén Dubrovsky wird am 19. März 2016 erstmals im Stift Klosterneuburg stattfinden.
Händels "Messiah" kehrt in seine ursprüngliche Aufführungssaison zurück: die Osterzeit. Bereits zum dritten Mal präsentiert das Bach Consort das feierliche "Osterkonzert".
Nach ausverkauften Osterkonzerten 2014 und 2015 im Wiener Stephansdom geht die Konzertreihe 2016 auf Reisen und hält Einkehr im Stift. Zu den Mitreisenden zählen internationale Solisten, unter anderem Kammersänger Michael Schade.
Händels "Messiah" umreißt die zentrale Botschaft der christlichen Heilsgeschichte: Prophezeiung und Menschwerdung Jesu, Leiden, Tod, Auferstehung und Verheißung seiner Wiederkunft. Händel, der große Musikdramatiker, entfaltet das Geschehen mit theatralischer Kraft und berührender Empathie. Den Mittelpunkt bilden Passion und Auferstehung im zweiten Teil. Dazu verwendet das Libretto allerdings nicht die Leidensgeschichte, wie sie in den Evangelien konkret beschrieben und in Bachs Passionen nachvollzogen wird, sondern es beschränkt sich weitgehend auf metaphorische Texte aus dem Alten Testament. Erst für den eschatologischen Ausblick im dritten Teil des Oratoriums greift der Textdichter Charles Jennens auf das Neue Testament zurück.
Entsprechend der zentralen Bedeutung des Passionsgeschehens hat Händel den "Messiah" stets zur Osterzeit in seinen Konzertreihen angesetzt, während er heute meist in den vorweihnachtlichen Konzertprogrammen zu finden ist. Nun bekommt er seinen angestammten Platz zurück: Am 273. Jahrestag seiner Londoner Erstaufführung erklingt Händels Oratorium in der Stiftskirche Klosterneuburg. Unter der Leitung von Rubén Dubrovsky, der seit 2015 auch Leiter des Chicago Bach Ensembles ist, musiziert das Bach Consort mit dem Salzburger Bachchor und namhaften internationalen Solisten wie Michael Schade, Hanna Herfurtner, Gaia Petrone und Christian Immler.