Ohnsorg-Theater: Meister Anecker

Ohnsorg-Theater: Meister Anecker

Der Schuhmachermeister Franz Anecker ist ein geachteter Bürger einer norddeutschen Kleinstadt im Jahre 1912. Da er leicht grundlos in Zorn gerät, wird sein Name von Spaßvögeln wie 'An-ecker' ausgesprochen. Der geruhsame Alltag des biederen Meisters gerät in Unordnung, als Bürgermeister Wedekamp sich zum ersten Mal ein Paar Stiefel machen lässt, an denen er dann einiges auszusetzen hat und sie sogar in die Werkstatt zurückbringt. Anecker ahnt nicht, dass dies nur ein Vorwand des Bürgermeisters ist, um auf diese Weise in 'nähere Verbindung' mit Elsbe, der jungen Schwester der Frau Meisterin, zu kommen. Als Anecker schließlich ein Licht aufgeht, glaubt er, dass die wiederholten Fensterspaziergänge und Blumenbesuche des Gemeindeoberhauptes seiner schmucken Frau Lene gelten. Darüber hinaus heizt sein trinkfreudiger und sangesfroher Altgeselle Matten ihn noch mit Klatsch und Tratsch tüchtig an. Aber schließlich wird es sogar dem Hitzkopf Anecker klar, auf wen es Wedekamp wirklich abgesehen hat.

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