NVA

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Irgendwo in der DDR, Ende der 1980er Jahre. Henrik tritt in der "Fidel-Castro-Kaserne" seinen Wehrdienst bei der Nationalen Volksarmee an. Mit ihm der unangepasste Krüger , der sich weder Hauptmann Stummel noch Regimentskommandeur Oberst Kalt unterordnen will. Gemeinsam mit dem schleimigen Stadelmeier , dem allergischen Traubewein und dem gemütlichen Mischke machen Henrik und Krüger die militärische Grundausbildung durch.

Doch das große Manöver im Wald wird zum Wendepunkt. Nachdem Krüger seine und Henriks Gasmaske manipuliert, verlaufen sich beide. Henrik steht plötzlich Marie gegenüber, die ihn nur mit Mühe davon überzeugen kann, dass sie kein Traum ist, sondern mit ihren Kolleginnen Frauentag feiert. Während er sich im letzten Moment wieder unbemerkt in die Truppe einreihen kann, kommt Krüger dagegen zu spät und wird von Unteroffizier Aurich zur Strafe bis zur Erschöpfung geschleift. Im Krankenhaus trifft Krüger die Krankenschwestern wieder, denen Henrik im Wald begegnet war. Auf seinen Tipp hin verlässt der verliebte Henrik heimlich die Kaserne und sieht Marie wieder, die sich als Tochter von Oberst Kalt entpuppt. Doch Krüger wird in der Dorfdisko ertappt und in die berüchtigte Strafeinheit nach Schwedt versetzt.

Währenddessen werden Henrik säckeweise Briefe für Krüger ausgehändigt. "Name Krüger, Haupteigenschaften: zärtlich und treu, Hobbys: Tanzen und Literatur, sucht Beziehung für immer oder die nächste Zeit" - auf diese Annonce hatten unzählige Mädchen und Frauen geantwortet. Henrik schreibt in Krügers Namen und mit Hilfe aller anderen Soldaten zurück. Bald marschiert das weibliche Geschlecht in Regimentstärke in die Kaserne. Doch als Krüger aus Schwedt zurückkommt, ist aus dem Rebellen ein funktionierender Soldat geworden.

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