Notre-Dame in Flammen
SRF2
10.04., 20:10
- 22:05 Uhr
Für einen Sicherheitsmann (Oumar Diolo) beginnt am 15. April 2019 der erste Arbeitstag in der Kathedrale Notre-Dame de Paris. In einer kleinen Abstellkammer muss er die Brandschutzanlage im Blick behalten. Als Feueralarm im Dachstuhl über der Sakristei ausgelöst wird, macht der Neuling alles richtig und ruft seine verantwortlichen Kollegen an. Zuerst werden die unzähligen Reisegruppen, die die Kirche bestaunen, ins Freie gescheucht. Aber dann dürfen alle wieder rein. Weil die Ursache für den Alarm im Dachstock der Kirche nicht gefunden wurde, sind die herbeigeilten Sicherheitsleute überzeugt, dass das System wieder einmal einen Fehlalarm auslöste.
Zu diesem Zeitpunkt sind von aussen schon längst Rauchfahnen zu erkennen. Als die Feuerwehr endlich ausrückt, eine halbe Stunde, nachdem erstmals Alarm ausgelöst wurde, kommt sie nur im Schritttempo voran. Die Löschwagen stecken im Pariser Verkehr fest. Bald brennt der Dachstock des französischen Nationalheiligtums lichterloh. Hilflos müssen Einsatzkräfte und Schaulustige mitansehen, wie die Wasserspeier beginnen, Blei zu spucken und das Dach einstürzt.
Am 15. April 2019 brach in der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame ein Feuer mit verheerenden Folgen aus. Die Bilder der Katastrophe und der Rettungsversuche gingen um die Welt. Erfolgsregisseur Jean-Jacques Annaud, der mit Filmen wie «Der Name der Rose», «Sieben Jahre in Tibet» und «Der Bär» seit Jahrzehnten immer wieder ein grosses Publikum erreicht, inszeniert sein Drama «Notre-Dame in Flammen» sehr nah an den realen Ereignissen und erzeugt Spannung durch quasi-dokumentarische Bilder. Als Double für Notre-Dame fungierten die romanische Kirche Saint-Paul in Sancès, wo alle Szenen von oben herab und die Kathedrale von Bourges, wo alle Szenen von unten herauf gedreht wurden. Weitere Aufnahmen entstanden in der Basilika Saint-Denis in Paris. Neben inszenierten Szenen verwendete Annaud zudem Original-Aufnahmen.
SRF zwei zeigt «Notre-Dame in Flammen» in Zweikanalton deutsch/französisch, Passagen in anderen Sprachen sind untertitelt.
Bewertung
Links zur Sendung
Darsteller
- Général Gontier Samuel Labarthe
- Général Gallet Jean-Paul Bordes
- Laurent Prades, le régisseur général de Notre-Dame Mickaël Chirinian
- Sergent chef Jordan Jules Sadoughi
- Adjudant chef Joël Jérémie Laheurte
- Caporal-chef Marianne Chloé Jouannet
- Caporal Sandro Vassili Schneider
- Capitaine Marcus Sébastien Lalanne
- Capitaine Francis Dimitri Storoge
- Monseigneur Charley Xavier Maly
- Monsieur du ministère Pascal Rénéric
- Céline, la conservatrice Ludivine de Chastenet
- Padre Boulager, aumônier des pompiers Benoît Tachoires
- Sergent-chef Reynald Maximilien Seweryn
- Lieutenant Alexandre Pierre Lottin
- Lieutenant-colonel Michelon Kevin Garnichat
- Pompier grimpeur Gauthier Battoue
- Surveillant sécurité-incendie Oumar Diolo
- Jonas, le gardien de la cathédrale Jesuthasan Antonythasan
- Jean-Paul, le chanoine Joël Demarty
- Gardien de 'Lever de doute' Alain Cauchi
- Aurélien, le jeune régisseur Garlan Le Martelot
- La maman de la petite Chloé Élodie Navarre
- Anne Hidalgo Anne Hidalgo
- Self Carole Gaessler
- Self Anne-Sophie Lapix
- Guide espagnole Olalla Escribano
- Guide chinoise Shuengit Chow
- Guide écossais Daniel Horn
- Guide allemand Rainer Sievert
- Colonel Roland Bernard Gabay
- Lieutenant Rufus Satya Dusaugey
- Capitaine PC 1 Loic Djani
- Téléopérateur centre opérationnel BSPP Florian Collet
- Mère petit Québécois Geneviève Boivin-Roussy
- Père petit Québécois Michel Laliberté
- Policier barrage Petit-Pont Tony Le Bacq
- M. Merlin Prokash Roy
- Directeur de cabinet Maire de paris Romain Ogerau
- M.d. Abraham Amkpa
- Edouard Philippe Fabien Houssaye
- Policier évacuation Xavier Desmoutiers
- Garde du corps Brigitte Macron Michaël Estarque
- Self Emmanuel Macron
Mitwirkende
- Regie Jean-Jacques Annaud
- Produktion Jean-Yves Asselin
Marie de Cenival
Lorenzo Gangarossa
Mario Gianani
Ardavan Safaee
Jérôme Seydoux - Musik Simon Franglen
- Kamera Jean-Marie Dreujou
- Drehbuch Jean-Jacques Annaud
Thomas Bidegain