Nebelgrind

Nebelgrind

Bauer Jürg (Martin Rapold) kann es nicht glauben: Seiner Frau Fränzi (Rebecca Indermaur) platzt der Kragen und sie überlässt ihm für zwei Wochen den Hof, die Kinder und vor allem seinen 'vergesslichen' Vater Karli (Peter Freiburghaus). Bald wird Jürg bewusst, dass Fränzi recht hatte und sein betagter Vater nicht einfach älter wird, sondern an Alzheimer erkrankt ist. Karli kann sich nicht mehr allein anziehen, also bleibt er einfach im Pyjama. Er vergisst, dass er seiner Enkelin Toni (Dominique Devenport) erst gerade einen Batzen an ihr Töffli gegeben hat, und mit Enkel Jonas (Elia Brühlhart) unternimmt er lange, nicht ungefährliche Ausflüge. Jürg steht vor der Herausforderung seines Lebens. Denn eines will er ganz sicher nicht: dass sein Vater in ein Heim muss. Der Vater gibt immer mehr ab und ist doch noch ganz unternehmungslustig. Der Sohn muss schmerzhaft lernen, was das heisst. Die berührende Geschichte über das Vergessen wurde von den beiden Autorinnen Josy Meier und Eveline Stähelin geschrieben. Die beiden haben zuletzt das Drehbuch zu 'Heldin der Lüfte' zusammen verfasst. Martin Rapold, der bereits in 'Lücken im Gesetz' und 'Oeschenen' einen Bauer spielte, steht als Jürg vor der Kamera von Pierre Mennel ('Die Standesbeamtin'). Erstmals in einem Film zu sehen ist Peter Freiburghaus als Karli. Der Schauspieler ist bekannt aus seinen Bühnenauftritten mit dem Duo Fischbach. Die Regisseurin Barbara Kulcsar hat vor zwei Jahren für ihren Erstling 'Zu zweit' den Zürcher Filmpreis gewonnen. Es ist ihre erste Arbeit für das Schweizer Fernsehen. Den SF Schweizer Film 'Nebelgrind' hat die Luzerner Produktionsfirma Zodiac (Reto Schaerli, Lukas Hobi) produziert.

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