Mord in bester Gesellschaft - Der Tod der Sünde

Mord in bester Gesellschaft - Der Tod der Sünde

In dem beschaulichen Örtchen Ober-Fischbach ereignet sich am Rande eines Dorffests ein tragischer Zwischenfall: Die Blumenhändlerin Eva (Lisa Bitter) kommt beim Sturz von einer Leiter ums Leben. Für die Kripo ist der Fall schnell erledigt, alles deutet auf einen Unfall hin. Der örtliche Polizeihauptmeister Franz Brandner (Michael Lerchenberg) jedoch ist überzeugt, dass die attraktive junge Frau ermordet wurde. Immer wieder sorgte ihre aufreizende und unkonventionelle Art für Missgunst bei den anderen Frauen und Eifersüchteleien unter den Männern. Ungeachtet des offiziellen Dienstwegs bittet Brandner seinen alten Freund, den erfahrenen Münchner Psychologen Wendelin Winter (Fritz Wepper), um Hilfe. Er soll inkognito weitere Nachforschungen anstellen. Winter willigt ein, und bringt seine Tochter Alexandra (Sophie Wepper) mit, die als Journalistin gerade an einer Serie über Singles schreibt. Von den Ermittlungsabsichten ihres Vaters ahnt Alexandra zunächst jedoch nichts. Unbekümmert setzt sie ihre Recherchen fort und gerät dabei selbst in eine gefährliche Situation. Unterdessen merkt Winter bei seiner Spurensuche sehr schnell, wem im Dorf er genauer auf den Zahn fühlen sollte. Der wohlhabende Bauer Gustl Wildgruber (Michael Brandner) etwa, ein rücksichtsloser, jähzorniger Mann, hatte seit dem Tod seiner Frau ein Auge auf Eva geworfen. Dabei bemerkte er gar nicht, wie offensichtlich seine Haushälterin Moni (Saskia Vester) in ihn verliebt ist. Auch Wildgrubers Söhne, der grobschlächtige Hannes (Sebastian Jäger) und der zurückhaltende Xaver (Matthias Ransberger), scheinen etwas zu verheimlichen. Aber sie sind nicht die Einzigen, die sich verdächtig machen. Was treibt den Dorfarzt Dr. Neubauer (Karlheinz Hackl) in aller Heimlichkeit an den Tatort? Und welches Geheimnis hütet der gut aussehende Pfarrer Sibelius (Michael Roll)? Je mehr Wendelin und Alexandra an den biederen Fassaden der Dorfgemeinschaft kratzen, desto deutlicher werden die Abgründe, die sich dahinter verbergen.

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