Mit Pinsel und Kamera an der Front

Mit Pinsel und Kamera an der Front

Dokumentation 

Der Erste Weltkrieg war der erste multimediale Propagandakrieg. Neben Plakaten, Flugblättern und Zeitungen, kamen die Malerei, die Fotografie und erstmals auch der Film zum Einsatz. Mithilfe dieser Medien sollten Gegner herabgewürdigt und die eigene Stärke beschworen werden. Für das k.u.k. Kriegspressequartier waren 550 Künstler und Journalisten tätig, darunter 350 Kriegsmaler. Manche Künstler hielten aber auch einen "ungeschönten" Blick auf die Kriegsgräuel für die Nachwelt fest.
Die Dokumentation "Mit Pinsel und Kamera an der Front" geht der Frage nach, wie steirische Künstler von der Front berichteten. Wo kamen sie zum Einsatz? Welchen Zweck verfolgten sie mit Pinsel und Kamera? Welche Einzelschicksale verbergen sich hinter den zumeist anonym veröffentlichten Bildwerken? So rückte zum Beispiel der 1888 in Graz geborene Maler Wilhelm Thöny freiwillig zum Grazer Schützenregiment Nr. 3 ein und illustrierte die Geschichte seines Regiments, obwohl er nie ein offizieller Kriegsmaler war. 2013 widmete ihm das "Universalmuseum Joanneum" die bisher größte "Personale", 2014 plant das "Stadtmuseum" eine Ausstellung mit seinen Kriegsdarstellungen.

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