Missa Salisburgensis - Werke von Monteverdi und Biber

Missa Salisburgensis - Werke von Monteverdi und Biber

Von den Salzburger Festspielen aus dem Dom zu Salzburg. Auf dem Programm des Konzerts im Rahmen der Feier der 200-jährigen Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich stehen Höhepunkte geistlicher Musik der Renaissance und des Barock.
Venezianische Mehrstimmigkeit bildet den Schwerpunkt und bietet die interessante Gelegenheit, den Einfluß des Großmeisters Monteverdi auf seine Nachwelt akustisch zu verfolgen. Claudio Monteverdi (1567-1643): "Dixit Dominus" und "Beatus vir" aus der Sammlung "Selva morale e spirituale" - Sonata sopra "Sancta Maria, ora pro nobis" aus "Vespro della Beata Vergine" - "Laudate pueri" und "Gloria in excelsis Deo" aus der Sammlung "Selva morale e spirituale". Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704): Missa Salisburgensis. Komponiert 1682 zum 1100-jährigen Bestehen des Bistums Salzburgs, gilt das Werk des aus Böhmen stammenden Salzburger Kapellmeisters Biber als Höhepunkt der Mehrstimmigkeit im deutschsprachigen Raum. Sie wurde 1682 im Salzburger Dom uraufgeführt und bringt die akustischen Vorzüge dieses Gotteshauses effektvoll zur Geltung. Das Prager Barockorchester Collegium 1704 und der dazugehörige Chor Collegium Vocale 1704 wurden 2005 von Václav Luks gegründet. Beide Ensembles widmen sich der Barockmusik, wobei tschechische Komponisten einen Schwerpunkt des Repertoires bilden. Sie treten in ganz Europa auf und wurden für ihre Aufnahmen und Konzerte mit bedeutenden Musikpreisen ausgezeichnet.

Bewertung

0,0   0 Stimmen