Mein Mann

Mein Mann

Marie Abarth ist Prostituierte aus Leidenschaft. Für nichts auf der Welt würde sie ihren Beruf gegen einen anderen tauschen wollen. Marie schenkt wahre Liebe, denn sie ist überzeugt, dass in jedem Mann etwas Gutes, Liebens- oder Begehrenswertes steckt. Maries Liebesfülle ist geradezu ansteckend - selbst die anständige Hausfrau Gilberte kann von ihr gleich zu einer spontanen Nacht mit dem ersten Passanten überredet werden. Als Marie eines Abends nach Hause zurückkehrt, findet sie im Hof einen Clochard, der bei den Mülltonnen eingeschlafen ist. Voller Mitleid bittet sie ihn in ihre Wohnung, teilt mit ihm die Reste eines Eintopfs - und verbringt eine unvergessliche Liebesnacht mit dem verwilderten Mann, der sich Jeannot nennt. Marie verliebt sich hoffnungslos in ihn: Sie gibt ihm all ihr Geld, zieht mit ihm in eine größere Wohnung und bittet ihn, ihr Zuhälter zu werden. Bis Jeannot eines Tages wegen Kupplerei verhaftet wird. Marie eilt aufs Polizeirevier und sieht sich Jeannots Langzeitgeliebten Sanguine, einer naiven Kosmetikerin, gegenüber. Zutiefst verletzt lassen beide Frauen den gemeinsamen Liebhaber im Knast zurück und geben einander das Versprechen, von nun an zusammenzuhalten. Und Marie verfolgt fortan ihren Traum - zu heiraten und Kinder zu kriegen ...

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