Malcolm X

Malcolm X

Zusammen mit seinem Freund Shorty durchstreift der junge Farbige Malcolm Little das Farbigen-Getto von Boston. Als Draufgänger mit großer Klappe imponiert Malcolm dem alteingesessenen Trickbetrüger West Indian Archie, der den vielversprechenden Jungen in das illegale Geschäft mit Lotterielosen einführt. Malcolm lernt rasch, doch er überschätzt sich. Als er und Shorty sich auf Einbrüche in Villen spezialisieren, werden sie gefasst und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Hinter Gittern macht Malcolm die Bekanntschaft des farbigen Häftlings Baines, der ihn in die extremistische Lehre des selbst ernannten Moslem-Propheten Elijah Muhammad einführt. Die Begegnung mit dem Islam wirkt auf Malcolm wie eine religiöse Erweckung; Drogen, weiße Frauen und die Kultur der Weißen schlechthin sind fortan tabu. Aus der Haft entlassen, schließt der innerlich Geläuterte sich Elijahs 'Nation of Islam' an und steigt rasch zum wortgewaltigsten Prediger der Sekte auf. Durch seinen glühenden Fanatismus und seine permanente Medienpräsenz wird Malcolm, der seinen 'Sklavennamen' Little durch ein 'X' ersetzt, bald populärer als Elijah selbst und somit zu einer Gefahr für den machtbewussten Guru. Als Malcolm einmal über das Ziel hinausschießt und den Mord an John F. Kennedy verhöhnt, nimmt Elijah die Gelegenheit wahr und erteilt seinem eifrigsten Schüler Redeverbot. Malcolm fügt sich zunächst, doch als sich die Gerüchte über Elijahs verantwortungsloses Sexleben bestätigen, kehrt er der 'Nation of Islam' den Rücken und gründet seine eigene Organisation. Er unternimmt eine Pilgerfahrt nach Mekka und schwört schließlich auch dem Dogma der Verteufelung der weißen Rasse ab. Von nun an lebt Malcolm gefährlich, die 'Nation of Islam' plant einen Anschlag auf ihn. Am 21. Februar 1969 wird Malcolm X bei einer Versammlung erschossen ...

Bewertung

0,0   0 Stimmen