Luftschlacht um England

Luftschlacht um England

Nach der Niederlage Frankreichs versucht die deutsche Luftwaffe, die Luftherrschaft über Großbritannien zu gewinnen. Deutsche Kampfflugzeuge bombardieren Militärflugplätze in Südengland und greifen dann auch London an. Aber trotz großer zahlenmäßiger Überlegenheit gelingt es nicht, den Kampfgeist der britischen Jagdfliegerpiloten zu brechen ... Frankreich, Mai 1940. Piloten der Royal Air Force, die in Frankreich stationiert waren, entkommen den vordringenden deutschen Truppen mit ihren noch einsatzfähigen Maschinen nach England. Dort werden sie dringend gebraucht. Luftmarschall Sir Hugh Dowding weiß nur zu gut, dass die deutsche Luftwaffe seinen Fliegern zahlenmäßig überlegen ist. Die deutschen Angriffe lassen auch nicht lange auf sich warten. Hauptziel sind zunächst die englischen Militärflugplätze, wo man die Maschinen des Gegners schon am Boden zu vernichten sucht. In dramatischen Luftkämpfen erleiden beide Seiten schwere Verluste; zusammen mit den britischen Piloten kämpfen auch polnische, tschechische und kanadische Flieger gegen den gemeinsamen Feind. Als die deutsche Führung ab September die Angriffe der Luftwaffe auf London konzentriert, erweist sich das bald als schwerer Fehler. Guy Hamiltons Rekonstruktion des Luftkrieges über England im Jahre 1940 schildert eines der dramatischsten Kapitel aus der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Dazu verpflichtete er internationale Stars wie Laurence Olivier, Michael Caine, Trevor Howard, Christopher Plummer, Kenneth More, Curd Jürgens und Susannah York. Faszinierend und aufregend sind die spektakulären Luftkampfszenen. Dazu ließ Produzent Harry Saltzmann (u.a. auch Produzent der James-Bond-Filme) alte Spitfires, Hurricanes, Messerschmitts und Heinkels aus allen Teilen Europas herbeischaffen. Mit dem gescheiterten Versuch, die Luftherrschaft über England zu gewinnen, wurde 1940 die notwendige Voraussetzung für eine deutsche Landungsoperation verspielt. Damit kam der 'Battle of Britain' besondere historische Bedeutung zu.

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