Liebe und Revolution

Liebe und Revolution

Mai 68 in Paris: Die 20-jährige Studentin Catherine stammt aus einer streng konservativen Familie. Ihrer autoritären Erziehung zum Trotz schließt sie sich der politischen Protestbewegung an und prangert mit ihren beiden Liebhabern Yves und Hervé den Materialismus und die bestehende rigide Gesellschaftsordnung an. Als die besetzte Sorbonne mit massivem Polizeieinsatz und Tränengas gestürmt wird, erfassen die Unruhen das ganze Quartier Latin. Gemeinsam mit ihren Kommilitonen schließen sich die drei Freunde den Demonstranten gegen die konservative Regierung Charles de Gaulles an. Zwei Jahre später: Yves ist inzwischen Lehrer. Er lebt mit Catherine zusammen, die kurze Zeit später ihr gemeinsames Kind Ludmilla zur Welt bringt. Dann taucht Jérémie auf, ein Soldat, der bei den beiden unterkommt und ihnen von einem abgelegenen Hof im Süden Frankreichs vorschwärmt. Gemeinsam mit ihren Freunden und ihrer Tochter Ludmilla ziehen Yves und Catherine in den Süden und gründen auf dem heruntergekommenen Hof eine Gemeinschaft ohne Tabus. Es herrscht absolute Harmonie unter den Freunden. Zusammen renovieren sie die Farm und praktizieren untereinander freie Liebe. Bald bringt Catherine auch ihr zweites Kind Boris zur Welt. Doch allmählich lässt die anfängliche Euphorie nach: Catherines Bruder Michel verlässt die Gemeinschaft und zieht bei den Nachbarn Maryse und Serge ein. Auch die anderen verlassen den Hof, so dass am Ende nur Catherine, ihre Freundin Caroline und die beiden Kinder übrigbleiben. Doch dann taucht Hervé plötzlich wieder auf und es kommt zu tragischen Vorfällen. Dann kündigt sich eine neue Ära an: François Mitterrand wird am 10. Mai 1981 zum Präsidenten gewählt.

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