Liebe ist!

Liebe ist!

^"Liebe ist, Liebe ist, Liebe ist...", skandiert Schauspieler Thomas Thieme ins Mikro. "Ich muss es spüren, es muss wirklich weh tun", sagt er in den ^Proben zu "Molière" - Luk Percevals Theaterprojekt bei den Salzburger Festspielen 2007, das vier Molière-Stücke als Biografie eines Mannes erzählt. Thieme gibt alles, er will nicht nur gefallen.
Der Film begleitet den Schauspieler bei den Proben. ^ "Liebe ist, Liebe ist, Liebe ist...", skandiert stakkatoartig Thomas Thieme auf der Bühne in sein Mikrofon. "Ich muss es spüren, es muss wirklich weh tun", sagt er in den Proben zu "Molière" - Luk Percevals Theaterprojekt bei den Salzburger Festspielen 2007, das vier Molière-Bühnenstücke als Biografie eines Mannes erzählt. Herausgekommen sind 130 Seiten Text, erarbeitet in fünf Monaten Probenzeit, und die bisher größte Herausforderung für Thieme. Der Schauspieler, 1948 in Weimar geboren, ist selten mit sich zufrieden, denn er möchte dem Publikum nicht nur gefallen. Seine Arbeit sieht er vielmehr als Aufgabe, seine persönlichen Grenzen zu überschreiten. Thieme gibt immer alles - und das auch gern drastisch. Nikolai Eberth begleitet den Schauspieler Thomas Thieme bei den Proben zu "Molière" und gibt einen Einblick in das Privatleben des Schauspielers. Er zeigt so die Nahtstellen von Leben und Kunst auf, an denen das Private und das Gespielte zur Suche nach der Wahrheit des menschlichen Daseins verschmelzen. Zu Wort kommen neben Thieme auch Regisseur Luk Perceval und Autor Feridun Zaimoglu.

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