La vie en Rose

La vie en Rose

Die kleine Edith kommt im Pariser Armenviertel Belleville zur Welt. Vernachlässigt von ihrer Mutter, einer Straßensängerin, wächst sie im Bordell ihrer Großmutter auf. Sie muss Hunger leiden und verliert durch eine langwierige Erkrankung beinahe ihr Augenlicht. Später tingelt das spindeldürre Mädchen mit seinem Vater, einem meist betrunkenen Akrobaten, durch die Lande, bis es ihn mit 15 Jahren verlässt und nach Paris geht. Stets begleitet von ihrer treuen Freundin Mômone, wird die verwahrloste Gossengöre dort zufällig von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt. Er ebnet ihr den Weg auf die Bühne und gibt ihr den Künstlernamen Piaf, der ihr Markenzeichen werden soll. Die fragile Sängerin wird eine lokale Berühmtheit, doch nach der mysteriösen Ermordung ihres Mentors verdächtigt die Polizei sie der Mittäterschaft. Sie fällt in Ungnade, verlässt Paris und wagt einen Neuanfang mit ihrem strengen Lehrer und Förderer Raymond Asso, der ihren Gesang und ihre Ausdruckskraft schult. Dadurch gelingt ihr der große künstlerische Durchbruch. Privat jedoch stürzt die exzessive Künstlerin sich in zahlreiche Liebesaffären und Alkohol- und Drogenexzesse. Als die große Liebe ihres Lebens, der Boxer Marcel Cerdan, bei einem Flugzeugabsturz umkommt, verliert die labile Sängerin vollends den Halt. Schon früh träumt die kleine Édith Giovanna Gassion von einer Karriere als Sängerin, um der Armut zu entfliehen. Unter dem Künstlernamen La môme Piaf (Kleiner Spatz) gelingt der nur knapp 1,42 Meter großen Chanteuse der Durchbruch, nachdem sie der Nachtclubbesitzer Louis Leplée entdeckt hat. Es folgen tragische Romanzen, Alkoholexzesse und Krankheiten - ein Leben voller Leidenschaft, Liebe und Leid, das sie in ihren Liedern genial und zutiefst bewegend besingt. Der Kritiker Rüdiger Sturm schrieb 2007 prophetisch: ' ...wie bei jeder Musikerbiografie hängen Scheitern und Erfolg vom Hauptdarsteller ab. Und Marion Cottillard gelingt in einem schauspielerischen Parforce-Ritt eine Anverwandlung, die das Etikett 'oscarreif' verdient. (kino.de).

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