kreuz und quer Spezial

kreuz und quer Spezial

Kirche und Religion 

Steckt man mitten im Berufsleben, klagt man nur allzu oft über das Hamsterrad, in dem man läuft und läuft und läuft. Ab dem Tag der Pensionierung steht dieses plötzlich still. Die größte Herausforderung besteht darin, sich selbst eine zufriedenstellende Struktur zu geben und jenseits des Jobs Sinn im Leben zu finden. Glaubt man Experten, dann laufen rund ein Viertel der Österreicher Gefahr, einen Pensionsschock zu erleiden. Besonders betroffen sind Männer, jene Menschen, die in Jobs mit hohem Sozialprestige tätig waren und jene, die ihren Job sehr gerne ausüben, den Großteil ihrer Sozialkontakte aus ihrem Arbeitsumfeld beziehen und andere Interessen zugunsten ihres Berufs zurückgestellt haben. Sie sind gefährdet, in ein so genanntes "schwarzes Loch" zu fallen, mit ihrer Zeit nichts mehr anzufangen zu wissen und depressiv zu werden. "kreuz und quer" fragt nach: Bei Priestern, Bischöfen, bei einem Franz Küberl, der sich mit seinem Abschied als Direktor der Caritas Österreich schon jetzt - noch mitten im Arbeitsleben - ein Stück zurücknimmt, bei Managern, die sich ins Kloster zurückziehen.

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