Kino in Österreich

Kino in Österreich

Film/Kino/TV 

Es ist eine eigene Faszination. Vom Rattern der Projektoren, die uns bewegte Bilder auf eine Leinwand projizieren bis zur digitalen Bilderwelt der Moderne. Die Dunkelheit des Kinosaals hat in all den Jahren nichts von ihrer FAszination eingebüßt...
Bereits 1885 konnten in einer Schaubude des Wiener Würstelpraters bis zu 12 Personen gleichzeitig in ein sogenanntes Stereoskop blicken. Es ermöglichte das Betrachten von Bildserien, die mit einer gewissen Geschwindigkeit abgespielt wurden. Während des Ersten Weltkrieges war der Film dazu da, den leidgeprüften Menschen eine kurze Flucht aus ihrer tristen Realität zu verschaffen. 1929 war auch in Österreich der Beginn der Tonfilmära. Einer der ersten hergestellten Tonfilme in Österreich war eigentlich ein Werbefilm.
In" Mesalliance" geht es um einen Gewinn in der Klassenlotterie.
Auch Stars, die bis in die frühe Vergangenheit spielten, tauchten im frühen Tonfilm erstmals auf. Paula Wessely etwa oder Hans Moser.
Mit Beginn des Nazi-Regimes in Deutschland eine neue Situation, jüdischen Filmschaffenden wurde die Arbeit untersagt.
Die Propagandamaschinerie der Nazis leistete ganze Arbeit. Das Filmschaffen zurzeit des Nationalsozialismus in Österreich war vor allem von der Herstellung von sogenannten Kultur- und Heimatfilmen geprägt. Zudem wurde Hitlers "Siegeszug" und das Versprechen auf bessere Zeiten propagiert, was darauf folgte, ist bekannt: ein verheerender Krieg und die Katastrophe der Schoah.

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