Kindermädchen für Papa gesucht

Kindermädchen für Papa gesucht

Die beiden Cousins Peter und Kurt Jäger teilen sich zwar ein Haus und die gemeinsame Firma, sind aber ansonsten grundverschieden. Während dem gut aussehenden und weltgewandten Peter (Claus Biederstaedt) die Frauen zu Füßen liegen, hat der schüchterne und verklemmte Kurt (Gunther Philipp) eine eher abschreckende Wirkung auf die Damenwelt. Als sich Letzterer aus der Ferne in Sabine (Susanne Cramer) verliebt, verspricht sein erfahrener Cousin Peter, ihn bei seinem Werben mit Rat und Tat zu unterstützen. Da Sabine eine Stelle als Kindermädchen sucht, 'leiht' er sich den achtjährigen Sohn einer Freundin und gibt ihn kurzerhand als den eigenen Spross aus. Der gut gemeinte Plan nimmt natürlich einen ganz anderen Verlauf: Der alte Schürzenjäger Peter wird selbst zur Beute und findet bei Sabine die wahre Liebe. Aber auch Kurt geht nicht leer aus: Er erliegt den Reizen seiner Sekretärin Inge (Carla Hagen). Wie bei der Inszenierung von 'Charleys Tante' (1955, mit Heinz Rühmann) zwei Jahre zuvor, greift Regisseur Hans Quest auch für 'Kindermädchen für Papa gesucht' auf bewährte komödiantische Handlungsmuster zurück: Nach etlichen retardierenden Momenten in Gestalt von Missverständnissen und Verwirrungen gelangen die Charaktere in einem turbulenten Finale zum Glück. Die Dialoge sind voller Wortspielereien und Doppeldeutigkeiten, die Akteure gut aufgelegt.

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